Zum ersten Mal lauschte ich mit Kindesohren der Drehleier und anderen mittelalterlichen Instrumenten an einem Musikfestival in meiner Westschweizer Heimatstadt Moudon. Seitdem blieben diese Töne und Stimmungen immer irgendwo in meinen Kopf...
 
Damals waren meine grössten Interessen: am Wasserfall zu träumen, Im Wald auf Bäume zu klettern, Wildtiere zu beobachten und die Hoftiere zu pflegen. Der Bauernhof lag sehr abgelegen und meine ganzen Kindheitserinnerungen sind wie Herbstwiesengerüche und Sonnenuntergänge hinter Weizenfeldern. Diese Kindheit hat ganz viel zu erzählen, weniger über Menschen als über Orte, Landschaften, Stimmungen, Gerüche und Zeitlosigkeit…
 
Als Teenager spielte ich hobbymässig ein wenig Gitarre und komponierte bereits Akkordfolgen. Ich war ein schlechter Musiker aber mit jeder Menge Ideen und Melodien im Kopf…
 
15 Jahren vergingen…
 
Im  Frühling 2006, spazierte ich per Zufall durch die Burgdorfer Altstadt und hörte Dudelsackklänge. Es waren die Zamponieri  (Dudelsackspielende Hirten aus dem Abruzzen (Italien)). Mein Herz fing an schneller zu schlagen…  Kurz darauf kaufte ich mir eine Holzdrechselbank und fing an Dudelsäcke und andere Blasinstrumente zu bauen. Ich kaufte mir auch ein Hümmelchen (Deutscher Dudelsack) und eine venezianische Piva (Norditalienischer Dudelsack) als Baumodelle.
 -Link zu meinen Drechselarbeiten
  
Zwischen  2009 und 2013 Spielte ich in der Mittelalterband PAN und erlernte endlich das Musikspielen, die Rhythmik und komponierte ein paar Stücke mit.
 
Im 2011, erfülle ich meinen ältesten musikalischen Kindheitswunsch: Die Drehleier! ...Und dann kamen all diese alten, schönen, zeitlosen Erinnerungen zurück! Endlich habe ich mein Herzensinstrument gefunden!

Im gleichen Jahr, während einer Reise in Skandinavien, lernte ich auch meinen Lieblingsdudelsack kennen: Die schwedische Säckpipa.
 
Im 2012 gründete ich mit Adaya und Frederik das Band AYWA…


… und die Reise kann jetzt beginnen…